Hallo zusammen,
ich wollte nur mal ein kurzes Update zu meinem Ursprungsbeitrag vom 20. Februar geben. Ich fasse mich ganz kurz und möchte nicht die unendlich vielen Telefonate, Mails, Werkstatt-Besuche u.ä. aufzählen. Nur hat sich jetzt herausgestellt, dass die ursprünglichen Behauptungen von BMW, eine entladene und defekte Batterie kämen vom wenigen Fahren und längerem Stillstand, so nicht richtig sind.
Mittlerweile sind Kosten von ca. € 700,-- durch Prüfungsmaßnahmen und Ersatz der Starterbatterie entstanden! Bordsysteme sind einwandfrei und generieren keinen Kriechstrom.
Der finale Hinweis, was zur vollständigen Entladung der Batterie geführt hat, kam nicht von BMW selbst, sondern von mir. Und zwar ist mir durch puren Zufall aufgefallen, dass die von BMW verkaufte, installierte und auch supportete BMW Advanced Car Eye 2.0 trotz programmierter Deaktivierung bei Fahrzeugstillstand sich dennoch im Hintergrund in unregelmäßigen Zeitabständen selbst aktivierte und dann wieder deaktivierte. Ein sich über eine Woche hingezogener Mailverkehr mit dem dafür zuständigen Support bei BMW hat nun ergeben, dass im Juni 2020 eine defekte Firmware ausgerollt wurde, die diesen Fehler zur Folge hatte. Meine Argumentation ist nun, dass ein solches Fehlverhalten über mehrere Wochen durchaus eine vollgeladene Batterie entladen kann was auch zusätzlich dadurch bestätigt wird, dass für die ausgetauschte Original BMW Batterie ebenfalls nach nur 7 Tagen Standzeit vom Bordsystem eine Warnung über eine zu tiefe Bordspannung ausgegeben wurde.
Mir liegt mittlerweile ein Schreiben vor, dass mir eine Kulanzregelung angeboten wird. Wie diese aussieht weiß ich allerdings noch nicht. Eine mir zur Verfügung gestellte aktualisierte Firmware hat nun das Problem behoben.
Das nur dazu, es hat sich wieder mal herausgestellt, dass man nicht immer alles glauben muss, was einem so suggeriert wird. Das Thema Teleservice und warum der Battery Guard keine Warnung herausgibt, bin ich noch am recherchieren.