Beiträge von Powerpossi

    Moin,


    ich baue einen N57D30B (F31 335d, Bj. 2013) nach Lagerschaden (Führungslager) wieder auf und stolpere gerade über das Kolbenring-Stoßspiel. Ich messe am mittleren Ring ein Stoßspiel von 0,8 mm. Laut BMW sollen es 0,3 bis 0,45 mm sein.


    Zylinder wurden gehont (84,00 STD) und Kolbenspiel messe ich mit 0,05-0,06 mm. Also alles weit im grünen Bereich. Kolbenringsatz ist Mahle 081 RS 00105 0N0, der laut Mahle für den Motor vorgesehen ist.


    Stoßspiel vom Kompressionsring fällt mit 0,3 mm noch in die Werkstoleranz (0,2-0,3 mm). Umso bemerkenswerter finde ich das gemessene Stoßspiel vom zweiten Ring. Da stellt sich die Frage, ob Mahle das Stoßspiel mit Absicht vergrößert? Ist das bei den original BMW Ringen kleiner? Soll ich Übermaß-Ringe nehmen (Mahle 081 RS 00105 0N1) und dann feilen?


    Leute mit Erfahrung bitte MELDEN.


    Danke.

    Nabend,


    kennt sich wer mit dem Fehlereintrag: "2C5F00 Bremsunterdrucksensor, Signal: Kurzschluss nach Plus" aus?


    Fahrzeug: F31 335xd, Bj. 2014, ohne M-Bremse


    Hintergrund: im Zuge eines Motortauschs habe ich mir gleich Stahlflex als Bremsschläuche montiert. Das Entlüften verlief leider nicht planmäßig: Am Bremssattel vorne links wollte das innere Entlüfungsschräubchen sich nicht losdrehen lassen. Alles gegeben - und abgerissen. Schlau wie ich bin auf den verbliebenen Rest mit nem Linksausdreher drauf - und auch den abgerissen. Ergebnis: Tausch des gesamten Festsattels. Nun gut - alles entlüftet, aber das Bremspedal fiel immer noch leicht durch. Nochmals entlüftet und dabei alle Kolben an allen vier Bremssätteln zurückgedrückt. Nun meine ich, dass das Bremspedal nicht durchfällt. Aber der Fehlereintrag bleibt.


    Gerät zum Messen des Unterdrucks habe ich leider nicht. Doch bei laufenden Motor funktioniert der Bremskraftverstärker wie er soll.


    Ich vermute, dass der Hauptbremszylinder durch das viele Pumpen am Bremspedal etwas abbekommen hat. Kann auch sein, dass mir einmal der Vorratsbehälter kurz leer lief.


    Bevor ich jetzt den Bremszylinder tausche, wollte ich mir den Bremsunterdrucksensor vornehmen. Ich finde das Ding jedoch nicht. Beim meinem E90 sitzt der Sensor im Bremskraftverstärker. Hier nicht. Weder am Bremskraftverstärker noch am Bremszylinder finde ich einen Sensor - da geht auch noch nicht mal ein Kabel hin. Auch im Teilekatalog bei Leebmann finde ich den Sensor nicht. Weiß wer, so dieser verflixte Sensor bei der F-Serie sitzt??


    Fehlerspeicher hab ich natürlich mehrfach gelöscht. Bringt nix. Selbst das DDE hab ich ausgetauscht und der Eintrag bleibt. Also muss da irgendwo ein Sensor sein. Woher soll das Steuergerät sonst wissen, dass da Luft im System ist/war?


    Freue mich über jeden Hinweis. Danke.

    Ahhhh! Danke Dir - das war ein super Hinweis, "wasgaufan"!


    8 Ausgleichgewichte versprechen weniger Schwingungen als die Welle mit nur 4 Ausgleichgewichten. Erscheint mir logisch. Meine kaputte Kurbelwelle hat in der Tat wirklich nur 4 Ausgleichgewichte!


    Allerdings hat die Nachkaufwelle vom 550d offenbar auch 8 Ausgleichgewichte (laut Abbildung bei Leebmann) bei niedrigerem Gewicht. Also nochmals besser?


    Habe mir soeben den Gleitlagersatz von Kolbenschmidt näher angeschaut und laut deren Katalog ist Nr. 77952600 sowohl für den N57D30B wie auch C Motor. Maße sind identisch. Das spricht zumindest dafür, dass ich Pleuel und Kolben vom 550d nicht übernehmen müsste. Verbleibt die Frage, ob der Rest der Welle identisch zum N57D30B ist.

    Die F-N57 TÜ haben erleichterte Kurbelwellen. Wenn du eine neue (Ersatz-)Welle für den N57 bestellst, bekommst du die "alte", massivere Welle vom Vorgänger (180kW) geliefert, die weniger Probleme macht.


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    Interessant. Die "alte" massivere Welle wird bei Leebmann mit 20,666 KG Gewicht angegeben. Und egal ob LCI oder VFL, wird stets die selbe Welle mit der Nummer 11217799970 geliefert.


    Dass BMW eine schwache Kurbelwelle noch weiter schwächt ist ja ein Ding. Die BMW-Ingenieure haben wohl bei der geplanten Obsoleszenz Nachbesserungsbedarf gesehen. 8o


    Nun gut. Ich fahre keinen LCI und werde vermutlich die massivere Welle bereits gehabt haben. Trotzdem kaputt gegangen.


    Die Welle vom N57D30C wird bei Leebmann übrigens mit 18,000 KG angegeben - sowohl beim VFL als auch beim LCI. Das spricht also tatsächlich für besseres Material, denn die werden ja nicht die "neuere" schwächere Welle in den stärkeren Motor verpflanzen.


    Wenn die steifere Welle auch noch leichter ist, steigt mein Verlangen. Hoffe jemand kann mir meine Fragen beantworten.

    Moin,


    beim N57D30B sind offenbar Lagerschäden um den 3./4. Zylinder, insb. vom Führungslager keine Seltenheit (auch meinen 335D hat es erwischt). Die Gründe scheinen vielfältig zu sein, aber neben defekten Injektoren kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Kurbelwelle der Schwachpunkt ist. Die sei nicht steif genug. Unter Last in schwereren Fahrzeugen (5er, X-Reihe) oder bei Anhängerbetrieb neige die Welle zu Schwingungen.


    Motorenspezialisten (z.B. H2 Motors) auf Youtube erwähnen, dass die Kurbelwelle aus dem N57D30C (550D) ein sinnvolles Upgrade wäre. Die soll viel steifer und härter sein.


    Ich habe mir daraufhin bei Leebmann beide Wellen rausgesucht, doch was mich stutzig macht - die kosten exakt gleich viel:


    Kurbelwelle N57D30B Teilenummer 11217799970 1.862,18 €

    Kurbelwelle N57D30C Teilenummer 11218512217 1.862,18 €


    Mir kommen deshalb folgende Fragen:


    Ist die Welle vom N57D30C tatsächlich steifer & härter als die vom N57D30B? Hat wer Erfahrungen gemacht? Sieht man da äußerlich einen Unterschied?

    Passt die Welle vom N57D30C 1-zu-1 in den N57D30B? Unterscheiden die sich wirklich nur in der Materialeigenschaft?

    Gibt es noch eine sinnvollere Alternative als die Welle aus dem N57D30C?


    Spezialisten vor. Freue mich über jede sachdienliche Antwort. Bin über die Suche leider nicht fündig geworden, obwohl ich bestimmt nicht der erste mit den Fragen sein dürfte.


    VG

    Hallo zusammen,


    weiß wer, wo beim F31 335xd N57D30B Bj. 2014 der Sensor für den Kühlmittelstand ist?


    Hintergrund:

    Ich hab hier eine Fehlermeldung, dass der Kühlmittelstand zu niedrig sei und ich zum Freundlichen fahren soll. Mach ich ungern. Und dass Kühlmittel neu verfüllt werden muss, ist normal nach dem Tausch des Motors. Das Entlüftungsprogramm in xxx hab ich durchgezogen und bei rund 65 Grad Kühlmitteltemperatur, hat er auch schön den Wasserkühler durchströmt. Nachgefüllt. Dachte alles sei gut. Aber die Karre meckert immer noch, obwohl ich den Fehlerspeicher bereits mehrfach gelöscht habe.


    In diesem Zusammenhang kam die obige Frage auf. Ich hab den ganzen Motor zerlegt gehabt, aber an einen Sensor für den Kühlmittelstand kann ich mich nicht erinnern. Im Wasserkühler, Zusatzkühler, Ausgleichsbehälter und in den Schläuchen ist gleichfalls kein Sensor zu finden. Im Teilekatalog bei Leebmann24 bin ich auch die entsprechenden Kategorien durchgegangen und kann nirgends finden.


    Woher nimmt sich mein DDE die Frechheit zu behaupten, dass der Kühlmittelstand zu niedrig sei??? :/


    Vielleicht errechnet sich die DDE den Wasserstand indirekt? Sensor für Kühlmitteltemperatur sitzt oben im Zylinderkopf. Mist bei mir auch artig. Hat also Wasser. Kann es nicht sein. Mein Idee wäre, dass das AGR-Ventil auch den Stand des Kühlmittels misst? Das Ventil ist weit oben im System und regelt ja auch die Wasserdurchströmung des AGR-Kühlers. Aufgrund der Höhe im System müsste dort eigentlich auch eine Entlüftung möglich sein (wie beim M57D30). Im AGR-Kühler dürfte bei mir noch Luft sein.


    Wer ne Idee hat, raus damit. Wo ist der Sensor für den Kühlmittelstand?


    P.S.: Dass dort noch Luft im System ist, wundert mich nicht sonderlich, da ich den Wagen nach dem Motortausch noch keinen Meter bewegt hab und er noch keine volle Temperatur bekommen hat.

    Ich hatte mich für die Denso DG-613 entschieden, die unter den bei Leebmann24 gelisteten Alternativen die günstigste ist. Dass das ein Metallglühstift ist, wird dort nicht erwähnt. Und dass das in meinem Fahrzeug (F31, 335xd) gar nicht serienmäßig funktioniert auch nicht (trotz Eingabe der Fahrgestellnummer).


    Wegen des Fehlereintrags habe ich gestern den Versuch mit einem neuen Glühsteuergerät (Beru GSE 109) versucht. Wollte ich ohnehin erneuern und kommt man ohne großen Aufwand gut dran (gegenüber dem E90 war BMW schlauer und hat das Ding hier schön oberhalb vom Ansaugtrakt verbaut). Hat aber natürlich auch nichts gebracht. Bei meinem Fahrzeug merkt man klar ein verzögertes Starten des Motors. Früher sprang der Motor in Bruchteilen von Sekunden an. Jetzt orgelt er 1 bis 2 Sekunden erst und benötigt 20 Minuten, um auf Betriebstemperatur zu sein. Langfristig nicht gut für den Motor.


    Einen extra Sensor zu verbauen für 180 Euro plus Kabelbaum ändern, das macht keinen Sinn, wenn man für das selber Geld die originalen Keramikstifte erhält. Einzig günstigere Alternative zu den originalen scheint die "Bosch GLP173 DuraSpeed" zu sein, die bei Amazon für rund 19 Euro das Stück erhältlich ist. Dort steht auch schön beschrieben, warum es Keramikstifte sein sollten:


    • Die Glühkerze heizt in ca, 1,3 Sekunden von Umgebungstemperatur auf 1,000 °C auf,Die Generation ermöglicht eine Nachglühtemperatur von fast 1,350 °C, Die Temperatur liegt etwa 30 Prozent höher als bei Metallglühkerzen
    • Schnellstart auch bei extrem kalten Umgebungstemperaturen von bis zu -28 °C nach nur 2 Sekunden Vorheizen garantiert, Herkömmliche Metallglühkerzen benötigen unter diesen Bedingungen ca, 15 Sekunden für gleiche Leistung, DuraSpeed zählt zu den schnellsten Glühkerzen am Markt
    • Die Keramikglühkerze DuraSpeed verringert die Batteriebelastung und ermöglicht eine schnellere Startbereitschaft des Motors, Ein Spannungsabfall in der Batterie bei Kaltstart führt nicht zu einem Heizleistungsverlust der Glühkerze
    • Hohe Vorheiztemperatur, lange Nachglühzeit: Die Keramikglühkerze DuraSpeed ermöglicht eine Nachglühzeit von ca, 15 Minuten bei 1,200 °C, Dadurch wird das Motorgeräusch im Kalt- und Leerlauf deutlich reduziert, Zwischenglühphasen dienen der Regeneration des Dieselpartikelfilters, Außerdem können sie im Schubbetrieb des Motors kurze Zündphasen stabilisieren
    • Dieselpartikelfilter – Die Zwischenglühphasen DuraSpeed der Glühkerze dienen der Regeneration des Dieselpartikelfilters
    • Keramik- und Metallglühkerzen sind nicht austauschbar

    Wieder was gelernt. Hätte mir das mal wer früher gesagt. ;)

    Danke Euch für die Antworten. Sehr hilfreich.


    Ich habe mich zunächst für die alten Lader entschieden und wollte die eigentlich auch durchspülen. Das hat aber eher schlecht als recht funktioniert. Das dickflüssige Öl ließ sich kaum durch die Lader drücken. Mit dünnflüssigem Diesel ging es schließlich besser.


    Habe mich gegen einen Wechsel entschieden, da ich...

    1) in meinem E90 320D auch einen Lagerschaden hatte und mit alten Turbos nun seit 30.000 KM ohne Probleme rumheize.

    2) die Turbos vorab (so gut es ging) durchgespült habe

    3) nach dem ersten Motorstart direkt nach 5 Minuten einen Ölwechsel gemacht habe

    4) nach 500km einen weiteren Ölwechsel plane

    5) zunächst den DPF weglasse, was einen späteren Wechsel der Turbos erheblich vereinfacht.


    Werde berichten, ob das eine gute Idee war. :)