Beiträge von nexo

    Könnte nach Augenmaß 1806 sein, zur Not einfach Messschieber dranhalten.


    Der innere Aufbau der Dinger ähnelt schon einer Spule, bei der Bauform im Regelfall gedruckte Ferritgitter oder -ringe. Mangels Kennzeichnung wird wohl nicht so viel übrig bleiben als messen - die Referenzschaltung wurde ja offensichtlich nicht 1:1 nachgebaut. Aber wenn die Dinger niederohmig Durchgang haben, sind sie relativ wahrscheinlich nicht die Ursache des Problems.

    Auf der NXP Seite steht irgendwie nur Müll.

    Was soll da schon groß stehen. Teil ist EOL, welche offenen Lieferverträge die Distributoren noch haben wird i.A. nicht offen gelegt und was die dann wiederum mit ihren Lagerbeständen tun, interessiert den Hersteller dann eher sekundär. Man hat ja als Kunde i.d.R. seinen Ansprechpartner oder wickelt ohnehin alles über einen Distributor ab.


    EOL + 10 Jahre ist nicht unüblich. Z.T. gibt's ja heute noch Chips aus den 70ern als Old-Stock, man muss sich nur ggf. durch die asiatischen Hardware Broker fragen, um eine Quelle zu finden.


    Das betroffene Teil findet man noch ohne größere Mühen in Kleinstmengen.


    Müsste es nicht so sein?

    Die Frage ist ja: Ist wirklich der IC hinüber oder nur das Hühnerfutter?

    Kommt hin.


    Lässt sich doch tendenziell ausmessen. An 14/17 und 20/23 sollte Versorgungsspannung anliegen, 16 und 21 gegen Masse jeweils ein Audiosignal.


    Diagnoseausgang (13) ist auch bequem zu messen. Low-Signal = Kurzschluss Versorgung, Rechteck-Signal = Kurzschluss Ausgang. Müsste man laut Beschreibung mit einem hochohmigen Messgerät relativ problemlos dran können - oder halt Diagnoseschaltung (Datenblatt 6.5, Fig 7) nachbauen.


    Hühnerfutter hat selbst bei Endkundenpreisen einen Gesamtwert unter 50 Cent. Tauschen + Leiterbahnen einmal prüfen/ausbessern kann also tendenziell nicht schaden.

    Der SB kann aber umgekehrt genauso wenig wissen, ob man schon seit Jahrzehnten BMW fährt und die üblichen Posten auswendig kennt oder eben nicht. Kommunizieren geht ja zum Glück in zwei Richtungen.


    Bei meinem ersten BMW Service beim örtlichen Händler kam soweit ich mich entsinne auch eine Rückfrage wie “Öl ganz normal?“. Was dieses “normal“ ist (beim üblichen Öl-Intervall Mikrofilter, etc.) und was die Alternative wäre (z.B. nur Öl ohne CBS Reset) haben wir dann auch kurz in 3 Sätzen geklärt und die Welt war in Ordnung.


    Ist dann am Ende der Unterschied zwischen Standardumfang + Öl-Service + Mikrofilter-Service und “Ölservice ohne Zusatzarbeiten“. Bei anderen Aufträgen analog.

    OK, 6AW für den Wechsel und ein vergleichsweise niedriger Stundensatz mit 10,62.

    73,59€ netto (also 87,57 brutto) passt doch in deine Zielmarke 70-90€ wo ist jetzt das Problem?


    Standardumfänge mit 2AW ist normal und kommt im Regelfall einmal je Termin dazu. Wenn man da ein paar Euro sparen möchte, schaut man halt, dass man Serviceintervalle so vorzieht/dehnt, dass Dinge zusammen fallen.

    Deckt halt "Standardumdänge" ab, also einmal CBS und CheckControl Meldungen prüfen, minimale Sichtprüfung und je nach Werkstatt vielleicht noch Nettigkeiten wie Wasser auffüllen oder Durchsaugen. Oder vorab anmerken, ob man drauf verzichten kann (dann aber unbedingt die "gratis" Wäsche und den Hol-/Bringservice nutzen, damit macht man sich beliebt :D )

    Vermutlich steht auf der Rechnung nicht nur Material + Flüssigkeitswechsel, sondern noch Service Standardumfänge o.Ä.


    97€ Standalone war das Angebot beim lokalen Händler als Einzelmaßnahme. Bestehend aus 2 AW "Service Standardumfänge", 4 AW Bremsflüssigkeitswechsel und ~10€ Material. Zusammen mit anderen Servicemaßnahmen relativiert sich der erste Punkt natürlich, der kommt ja nicht für jede Arbeit einzeln obendrauf. "Aufpreis" liegt also irgendwo um 70€.


    Wenn wir die gleichen Zeiten und Materialkosten zugrunde legen, ergibt das grob 14€ netto je AW ... Ist hoch, aber nicht unmöglich. Aber ich gehe mal davon aus, dass das ähnlich detailliert auf der Rechnung aufgeschlüsselt ist, oder?


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    Aber chap hat natürlich nicht ganz unrecht. Ich weiß in der Regel bei der Service-Annahme, was ich hinter zu zahlen ist bzw. wenn es unsichere Posten sind (Fehlersuche, o.Ä.) eben Freigabe bis Summe X und danach telefonische Abstimmung. Vorher fragen hat noch nie jemand übel genommen, wenn es nicht sowieso ungefragt mitgeteilt wurde.

    Das Pannenkit möchte man freiwillig ja auch nicht nutzen, das Klebezeug wird nicht immer richtig dicht und die Felge später davon befreien auch kein Spaß. Für's gute Gewfühl dabeihaben bringt aber auch keinen um. Letztlich genauso ein Provisorium wie RunFlat für ein paar km. Noch gemütlich eine Stunde nach Hause fahren tut man mit keinem von beiden. Und solange 18" Noträder - die auch nur für die langsame Fahrt zur Werkstatt zulässig sind - teurer sind, als 2 Jahre Club, Mobilitätsgarantie, o.Ä. auch eher uninteressant, Wagenheber, Werkzeug und Rad mit rumzufahren, um dann bei strömendem Regen in der Pampa doch den ADAC zu rufen, weil man keine Lust hat, den Kofferraum leer zu machen und das Rad zu wechseln :rolleyes:

    Restreichweite wird nicht aus dem Gesamtverbrauch, sondern aus dem Durchschnitt der letzten 50km oder so hochgerechnet. Wahrscheinlich Glück, dass der letzte Teil gerade mal viel Rollen war, geht dann sicher schnell wieder runter. Umgekehrt kommt es ja auch vor, dass man mit 200 Rest losfährst und 50km später mit 250 ankommst.


    7,0 auf eine ganze Tankfüllung geht selbst beim N55 schon (Reserve war bei 700km noch nicht an, also auch min. 790), also ist die theoretische Reicheweite beim B58 sicher im Rahmen des möglichen. Ohne Stadt, Stau und Spaß natürlich ;)

    Bei BMW soll jemand von Dekra kommen, muss ich mir da Sorgen machen? Kenne ich so eigentlich nicht.

    Da die Prüfer - soweit bekannt - keine Erfolgsprämie für Schäden bekommen, sollte hier kein gesteigertes Interesse bestehen, dem Kunden irgendwas anzuhängen. Gedanke dahinter ist, dass ein “unabhängiger“ weder nur das beste für seinen Arbeitgeber will, noch dem Stammkunden alles durchgehen lässt. Welchen Unterschied das wirklich macht… Rechnung schreibt am Ende des Tages immer der Leasinggeber bzw. dessen Vertreter, nicht der Gutachter.

    So ist es wohl. War bei meinen zuletzt auch das einzige, was der Prüfer kontrolliert hat. Einmal mit Lampe und Spiegel die Nummer ablesen und schauen, ob sie zu der Nummer im Gutachten passt. Gleiches Spiel für die Felgendaten auf der Innenseite (einmal bestätigen, dass es wirklich Serienräder sind). Freigängigkeit war bei der o.g. Kombination Augenmaß ohne zusätzliche Verschränkung, Rest Formalitäten.


    Sonst könnte man ja einfach mir irgendwelchen Papieren zur Prüfung kommen oder nachträglich die Platten tauschen - das wäre Quatsch.