War das ein freier Gutachter oder einer von der Versicherung?
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[KFKA] Kurze Frage - Kurze Antwort !
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Freier Gutachter. Empfehlung des Händlers
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Naja, wie soll er ohne Vermesssung sonst feststellen was da los is?
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Also ich verstehe seine Bedenken durchaus.
Wenn nach einem Unfall das Lenkrad schief steht, dann fragt man sich schon, was soll man da noch vermessen?Da müssen Teile getauscht werden.
Wiederum ist ein Gutachter oder eine Werkstatt auch dazu verpflichtet einen Schaden nicht unnötig teurer werden zu lassen.
Also wird hier wohl erstmal versucht das per Einstellung zu korrigieren.
Aber ich kann mir ehrlich gesagt hier nicht vorstellen, dass das reicht.
Wie gesagt, wenn das Lenkrad schief steht, wird wohl etwas verbogen sein. Und das muss dann auch erneuert werden.Und das verbogene Teil (Spurstange, Querlenker?) sollte auch ohne Vermessung sichtbar sein.
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Durch die Vermessung kannst aber sehr leicht erkennen ob es ein lokales Problem nur auf der verunfallten Seite ist oder ob es auch Auswirkungen auf die Gegenseite hatte. Achs- bzw Spurversatz.
Sprich ob zB das Lenkgetriebe eine Stauchung hat oder im Aggregateträger komplett verschoben ist.
Über das Maß der gemessenen Abweichungen vom Soll kann man eher beurteilen wie stark die Beschädigungen sind.
Wir reden hier von Kosten in Höhe von vielleicht 100€.Wäre teurer nur Spurstange und Achsträger zu tauschen um dann erst festzustellen dass mehr im Argen liegt…
Gutachter die im Auftrag des Händlers arbeiten sind schon sehr pingelig was Schäden und deren Abrechnung angeht. Zumeist nie zu Gunsten der gegnerischen Versicherung.Machen lassen und Ergebnis abwarten.
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Und ganz wichtig: als Geschädigter immer immer immer einen Anwalt beauftragen, der wird nämlich von der gegnerischen Versicherung bezahlt. Auf der gegnerischen Seite sitzt nämlich eine ganze Horde von Anwälten, mit denen will man sich als Laie nicht unbedingt anlegen
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Geschädigter immer immer immer einen Anwalt beauftragen,
Wieso sollte?
Bei klarer Haftung ist es absolut unnötig noch einen Rechtsverdreher einzuschalten, der nichts anders macht als das "durchzusetzen" was ohnehin schon klar ist.
Sollte die Versicherung des Verursachers nicht zahlen oder sich sogar komplett quer stellen, ok.
Aber grundsätzlich zum Anwalt zu rennen, halte ich für völlig unnötig.
Versicherung bezahlt
Und am Ende des Jahres wird wieder geheult, wenn die Beiträge für die Versicherung steigen.
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Wenn du erst bei Problemen mit der gegnerischen Versicherung zum Anwalt rennst, dann zieht sich das Ganze halt maximal in die Länge. Wer sich aber gern über den Tisch ziehen lässt oder ewig auf die Reparatur warten möchte, der darf gerne auf einen Anwalt verzichten
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Wer sich aber gern über den Tisch ziehen lässt oder ewig auf die Reparatur warten möchte, der darf gerne auf einen Anwalt verzichten
Schon mal persönliche negative Erfahrungen gemacht oder mal wieder "vom Hörensagen" eines Kumpels dessen Kumpel einen Cousin 3. Grades hat der mal irgendwo irgendwelche Probleme mit einer irgendeiner Versicherung hatte, berichtet?
Ich will dich nicht angreifen, aber da gibt es so derart viele Klischees, Mythen und billige Vorurteile, dass einem der aus dem Nähkästchen plaudern kann, da er bei einem der 3 größten deutschen Versicherer im Schadenmanagement arbeitet, fast schlecht wird..